Schritte

Was wir wohl wissen?

Er ist Arzt, der Freund, Spezialist für eine bestimmte Erkrankung. Genauer: Er ist DER Experte für diese Erkrankung, an einem bekannten Klinikum in einer großen Stadt. Einer, bzw. DER, an den sich die Kollegen der Stadt – und darüber hinaus – wenden, wenn sie bei einem „Fall“ nicht weiterwissen. Einer, der in seinem Bereich mehr kann und weiß als die meisten seiner Kollegen.
Nicht, dass er uns dies in den Jahren unserer Freundschaft so dargestellt hätte. Nein, seine Arbeit war nie ein großes Thema in unseren Gesprächen. Und wenn, dann sprach er darüber in bescheidenen Worten, immer mit einem leicht ironischen Seitenblick auf sich selbst. Nur zwischen den Zeilen ließ sich ablesen, welch bedeutenden Namen er auf seinem Gebiet hat.

Vor einigen Monaten nun wurde er mit „seiner“ Erkrankung am eigenen Leibe konfrontiert. Wir wussten dies noch nicht, als wir uns kürzlich wiedertrafen.
Er erzählt. Von seinem Erleben des Krankseins. Unweigerlich erzählt er dabei von seinem Arztsein. Weil es nämlich in diesen Monaten untrennbar mit seinem Kranksein verschmolz.

Er erzählt von seiner Arztsuche: Wie einen Arzt finden, dem er vertrauen kann, und gleichzeitig: der sich traut, ausgerechnet ihn zu behandeln?
Niemand wagte dies. Die Spezialisierten scheuten sich, zitterten vor eigenen Behandlungsfehlern oder auch nur der eigenen Unsicherheit. Es ging ja nicht nur darum, sich vor dem „Meister“ die Blöße zu geben; es ging letztlich um Leben und Tod.
Er selbst hatte lange keine Idee, von wem er sich behandeln lassen sollte. Eine kaum zu lösende Aufgabe.
Letztlich lief es darauf hinaus, dass er die meisten Behandlungsentscheidungen selbst traf. Und sich dabei – aus einer Intuition heraus – auf die Station und in die Hände eines älteren Kollegen aus einem benachbarten Spezialgebiet begab. Damit jemand von anderer Seite, mit dem unverbildeten, offenen Blick eines „Unkundigen“ und dennoch professionell auf ihn schaute.
Wie erhellend dies war, sagt er. Durch die Beobachtungen und die Erfahrungen des „fachfremden“ Kollegen, im Dialog mit diesem wurden ihm Aspekte seiner Erkrankung bewusst, die er noch nie im Leben auch nur erahnt hatte. Neue Blickwinkel, ergänzende Sichtweisen, ein abgerundeteres Bild als je zuvor öffnete sich ihm:
„Ich wusste nicht, dass ich so vieles nicht weiß.“

Er erzählt von seiner Therapeutensuche: Wie sich auf Therapien einlassen, bei denen man schon vorher jeden Schritt durchschaut und sich mit dem Kopf daher selbst im Weg steht?
Eine jede physiotherapeutische Übung etwa, erzählt er, wurde durch seinen Kopf torpediert. Ratterte dieser doch permanent quer durch sein Wissen, deckte alle Tricks und Schliche der Therapeuten auf, mit denen diese – nach Lehrbuch – hofften, seinen Körper wieder in gewohnte Gänge zu bringen. Ein solcher Kopf vereitelt in der Regel einen großen Teil der Wirksamkeit.
(Ich erinnere mich an diese Erfahrung aus eigenem Gesangsunterricht. Sobald ich durchschaut hatte, worauf es hinauslaufen sollte, wurden alle meine technischen Bemühungen unwirksam. Ich war eine komplizierte Gesangsschülerin.)
Er jedenfalls quälte sich von wirkungsloser zu noch wirkungsloserer Therapie. Bis er eines Tages auf einen fast schon steinalten Physiotherapeuten traf, der ihm viele Lebensjahre und einen Berg weiser Erfahrung voraushatte. Der das grundlegende Problem erkannte und es vermochte, im Kopf querstehende Hindernisse zu umschiffen – mit Übungen, die selbst dem Experten nicht preisgeben, worauf sie hinauslaufen, die völlig fernliegende Bewegungsmuster wachrufen, die den Fokus nicht auf Einschränkungen, sondern auf Vermögen richten, die – so übersetzte ich die Erzählung für mich – vom unbedingten Willen zur Gesundung ablenken.
Ich verstehe von all dem wenig und konnte nur gebannt zuhören, wie der Experte von seinem Meister erzählte. Wie er staunt:
„Ich wusste nicht, dass ich so vieles nicht weiß.“

Er erzählt von seiner Rückkehr in die Klinik, auf seine Station, als Arzt nun wieder: Wie mit immer noch stark eingeschränkter Gesundheit von den Kollegen für voll genommen werden, und wie vor allem von den Patienten?
Das Aufeinandertreffen mit den Kollegen war wohl schwierig, er sagt wenig darüber, möglicherweise halten die Schwierigkeiten an.
Von den Veränderungen in seinen Patientenbegegnungen erzählt er dafür umso mehr. Wie diese ihn vom ersten Moment an als einen der ihren erkennen, jetzt, da er ja einer der ihren ist. Wie ihm mit Betreten des ersten Krankenzimmers klar wurde, was er all die Jahre versäumt, übersehen, vernachlässigt und nicht geahnt hatte. Was er dafür an Unverständnis, Unsensibilität und Nichtwissen regelmäßig in die Ohren und Augen der Kranken geschüttet hatte – weil es einfach so im Lehrbuch steht, weil man es so macht als Arzt im Krankenhaus, und weil man darüber nie nachgedacht hat.
„Ich hatte ja keine Ahnung, wie es sich wirklich anfühlt, da zu liegen, am Morgen nach der nächtlichen Notfallrettung. Ich hatte keine Ahnung, wieviel Überflüssiges kommuniziert wird. Ich hatte keine Ahnung, was man in diesen Momenten seines Lebens wirklich von einem Arzt möchte.“
Er sorgt dafür, dass er, dass sein Team von jetzt ab vieles anders macht. Auf seiner Station wird auf neue Weise gearbeitet. Einiges gilt gemeinhin wohl als „falsch“. Und ist vermutlich richtiger als alle Lehrbuchsätze der Welt:
„Ich wusste nicht, dass ich so vieles nicht weiß.“

Sein Erzählen hat mich sehr berührt. Er, der jetzt wahrscheinlich mehr denn je DER Experte für seine Erkrankung ist, steht in Demut vor dem Geschehenen. Das Wissen darum, dass sein kleines Wissen von so viel Ungeahntem umgeben ist, dass jeder Verstehensschritt in einem Meer von Unverstandenem schwimmt, möglicherweise für immer, eröffnet ihm ein tieferes Sehen als je zuvor.

Bei wie vielen Dingen im Leben mag das noch so sein?

 

Herbstradeln Tag 3: Nördlingen – Gaildorf

Heute schwimme ich mich frei. Nein, kein Vorsatz, sondern Erleben.

Obwohl heute morgen die zeitliche Nähe des Bald-wieder-Alltags in meinen Kopf rückt, fast in Stunden schon ist sie zu messen, kann ich mich von ihr lösen.
Dieser sogenannte Alltag betrifft mich nicht in meinem Heute, bedrängt und bedrückt mich nicht. Er ist einfach nur da, als Wissen darum, wie es bald wieder sein wird.
So wie dieser hiesige, radelnde Tag da ist. Kein Konkurrieren, kein Wettlaufen, kein Bewerten dieser beiden so verschiedenen Zeiten. Friedliche Durchdrungenheit, eine Symbiose der beiden Pole. Einatmen und Ausatmen.

In solche ungestörte Gelassenheit auch in kurzen Ferien zu finden, und nicht schon mit rasend-hektischer Nervosität das Ferienende zu antizipieren, wo sie noch kaum begonnen haben, dazu habe ich eine lange Lehrzeit gebraucht.
Im Moment ist – so scheint es – Erntezeit. Von den Bäumen zu pflücken: stille, ruhige, unaufgeregte, friedliche Freude. Möglicherweise habe ich diese nicht mal gesät, wer weiß das schon.

Ich fahre also – und sammle von den Feldern, was sie darbieten. Für den kommenden Winter. Irgendwann kommt immer ein Winter. Manchmal auch im Sommer, manchmal morgen schon, manchmal in der nächsten Sekunde. Ich sammle also. Wie Frederik.

Heute ernte ich …

… Morgennebel auf den eigenwillig geformten Tafelbergen der Schwäbischen Alb,

… das Erleben einer Kraft, die sich nicht unwillig gegen die Anstiege stellt, sondern sie Schritt für Schritt einfach hinaufsteigt,

… Lichtblicke in und durch allfarbene Baumkronen,

… das Lächeln der Frau, die mir an der Kreuzung Vortritt ließ, und das von jenen Menschen im Café,

… meine Wiederbegegnung mit Jagst und Kocher, in noch ganz kleindkindartiger Größe,

… ein besonderes Gefühl, als ich die Wasserscheide überquere – auch wenn es dort oben sehr unspektakulär ausschaut,

… die Vertrautheit der Sprache, der schwäbischen – es fließen Erinnerungen an meine Zeit in Tübingen (natürlich, Ortsansässige werden umgehend erklären, dass die hiesige und die dortige Sprache SO unterschiedlich sind…),

… den Stausee, mit allem, was Wasser mit einem macht, wenn man nur lange genug seinen Blick darin verliert,

… die Überquerung des Buckels zwischen Jagst und Kocher, auf dem es sich alpenländisch anfühlt, so wohlig,

… die Rast am blätterbedeckten Waldtisch, inmitten einer raschelnden Idylle, und einem Blätterregensegen mit jedem Windstoß,

… den so glatt ausgebauten Jagst-Kocher-Radweg, der zum Ende des Tages derart ungeahntes Tempo zulässt, dass zeitlich sogar noch eine Kaffeepause drin ist, ohne dass ich anschließend in die Dunkelheit fahren muss.

Am Ende des Tages findet sich – trotz geschlossener Jugendherberge – ein Zimmerchen am Wegesrand, mitten in der Pampa. So habe ich keine Veranlassung, nochmals hinauszugehen und irgendwelche Straßen und Orte zu durchstreifen. Ich bleibe einfach nur im Zimmerchen und lese stundenlang – lediglich unterbrochen durch Abendessen und -trinken, natürlich.
Ein Tag voller Geschenke.

Morgennebelwege

Ein Impuls drängt mich zur Tür, lässt sich nicht aufhalten vom Regen, der einen draußen empfängt,
lediglich einen Tausch bewirkt die Nassheit, Kapuzenjacke gegen Fototasche, mich einhüllen statt Bilder auszuwerfen,
und einen Wechsel des sonst immer eingeschlagenen Weges, heute lieber Asphalt. (Später werde ich mich doch noch ins Gras wagen.)

Das Dorf bald nur noch als Neubaudächerkulisse vor Hügelkette erahnbar, und durch seinen Baustellenlärm, der die Stille durchdröhnt,
das ungleiche Baumpaar, dessen schwacher Teil schon lange nur noch in mir weiterlebt (ob sich sonst noch jemand erinnert?),
die mich anstarrenden behäbig kauenden Rinder, darüber ruhelos wirbelnde Vögel, wie kann es sein, dass man solch konträre Wesen gleichermaßen Tiere nennt?

Der Streuobstapfel mit der faulen und der frischen Seite, der ins Gras weiterziehen darf, während sein roter heiler Bruder vom Ast in meine Tasche wandert, ein Frühstücksanfang,
der Mountainbiker, der wohl das sucht, was man körperliche Ertüchtigung nennt, und ich, was suche ich? seelische Erbauung? (wenn wir schon bei antiquierten Wörtern sind),
der Winterraps, dessen frisches Grün irritiert wie ein aus der Zeit Gefallenes und mich dennoch innerlich belebt, mich Herbstkind, was mich fast schon wieder ärgert.

Das dunkle Schild vor hellem Himmel, welches, starrt man nur lange darauf und ändert dann leicht die Richtung des Blicks, zu leuchtender Weisung vor tiefem Grau wird, wie kurz greift hier die Erklärung mit den Stäbchen und Zäpfchen im Auge, wie kurz,
der verdorrte Wald von Sonnenblumen, mit ihren hängenden Köpfen stehen sie tapfer im Wind, geborgen von einer Bäumeschar, deren Äste nie erlernt haben, aufrecht zu wachsen, wie gut und wie richtig sieht ein Baum dabei aus – oh, jetzt komme ich mir immer näher,
die Erinnerung an mich selbst, wie ich jüngst das Angebot liebevollen Berührtwerdens nicht anders beantworten konnte als durch Rückzug in meinen Käfig aus Sprödigkeit, welch Erfahren und Erleben liegt all dem zugrunde, und wie wäre es wohl, meine einengenden Stäbe einzuweichen, allmählich, so dass sie sich auflösten, ohne zu splittern, ohne zu bersten, ohne sich in irgendjemandes Wunden zu bohren.

Morgenwege durch den Nebel.
Nebel schenkt zuweilen die klarste Sicht.

im September

Das ist wohl wenig überzeugend: Eigentlich wollte ich erzählen, dass der September von meiner Stundenreduktion, meinem Teilzeitbeginn und damit von einströmender Ruhe und dem wohltuenden Gefühl, endlich wieder alle Alltagsdinge in Gelassenheit bewältigen zu können, dominiert war.
Als erstes aber muss nun hier stehen: Ich habe diesen Septemberrückblick vergessen. Nachdem ich ein paar Stichpunkte notiert hatte, einfach VERGESSEN, daraus einen Post zu machen. So kenne ich mich nicht …
Vielleicht drehe ich`s um und schaue anders darauf: Gelassenheit bedeutet auch, mich nicht durch selbstverordnete Regeln, Disziplinierungen und Rituale einzuzwängen. Blogpläne und -vorsätze werden zu solchen, wenn ich um jeden Preis glaube etwas schreiben zu müssen, wenn es sich in mir so gar nicht nach Schreiben anfühlt.
So also?
Jedenfalls: keine Rechtfertigung, keine Entschuldigung bitte. Der Rückblick kommt verspätet, Punkt. Und was heißt schon verspätet?

Die Schule nun also in Teilzeit:
* obwohl Schulanfangszeit war, habe ich mich nicht gehetzt gefühlt, habe alle anstehenden Dinge Schritt für Schritt abgearbeitet, mir neue „Arbeitsbegrenzungsregeln“ gesetzt (doch: hier dienen mir Regeln als hilfreiches Geländer, damit der Arbeitsgaul nicht mit mir durchgeht) – möglichst nicht nach 22 Uhr arbeiten, möglichst am Wochenende 36 Stunden am Stück freimachen – und bisher eingehalten
* in großer Freude meine ersten Schulwochen durchlaufen: drei komplett neue Klassen mit 90 Schülern kennengelernt (Fotos sind auf Handy, Namenlernen wie Vokabeln, bald kann ich auch die letzten langhaarigen dunkelbrilligen absolut gleich aussehenden Mädchen benennen) und zum Teil auf den ersten Blick in die Klassen verliebt (die Physik-Zehnte am Nachmittag: hach! meine Klassenlehrerklasse: ebenfalls hach! und die Siebte: die hat natürlich auch noch eine Hach-Chance)
* Konferenzmarathon, Steuergruppensitzung, konzeptionelle Arbeit in kleinen Gruppen – und bei allem die gute Atmosphäre im Lehrerzimmer eingeatmet
* zwei, drei freie Vormittage pro Woche genossen und für Schreibtischarbeit genutzt, so dass die Abende weitgehend arbeitsfrei waren: ein ungewohntes Gefühl (ab Januar wird die Woche wieder voller)

Die Kinder werden groß:
* einen 14. Geburtstag gefeiert, erste Stimmbruchüberschlagungen wahrgenommen und wegen Wachstumsschüben stapelweise Kinderklamotten aus den Schränken aussortiert & neue besorgt
* die Schulhefte mit „Klasse 5“ und „Klasse 8“ beschriftet – wow!
*  Tochter am Gymnasium eingeschult, ihre freudigen ersten Schritte begleitet, unter anderem fuhr sie sofort ins Landheim und geht ins große Schulorchester, fährt allein mit dem Rad über die Dörfer und kümmert sich so selbstständig um ihre Dinge, dass mir zuweilen die Kinnlade runterklappt
* das Termintetris an den einzelnen Wochentagen zurechtgeruckelt, wir wissen allmählich, wer wann wohin fährt und zurückkehrt und gebracht und geholt werden muss

Der September hatte aber auch noch Ferientage, die jetzt – vier Wochen später – so fern erscheinen:
* in Berlin bei Eltern und Freunden gewesen
* wieder mal ein Klassentreffen in der Uckermark genossen (wir machen das jährlich, seit vor drei Jahren unser aller Kinder mit dabei waren und jetzt fast mehr als wir Erwachsenen darauf dringen, dass es keinesfalls nächstes Jahr nicht stattfinden darf:))
* über einen Musikschulaustausch eine tschechische Familie mit 13jährigem Cellisten zu Gast gehabt, was uns bestaunenswertes Proben und Konzertieren der beiden Söhne bescherte – und den Vorsatz, nächstes Jahr als Familie einen Gegenbesuch abzustatten, vermutlich auch mit Noten im Gepäck

Und sonst noch:
* lieben Besuch empfangen
* zu lieben Menschen auf ein Fest gefahren
* wieder mehr Klavier gespielt (SEHR viel sogar)
* dafür weniger gelesen
* aber mehr geschlafen als üblicherweise zu Schulzeiten. Das soll ja nicht schaden:)

Schnee

… sich vom Schneegefühl einhüllen lassen …
So jung und so alt fühle ich mich. Gegensätzlich und gleichzeitig.
So jung:
Die kindliche Freude der Tochter steckt an, lässt mitvibrieren,
versetzt mich in das Juchzen früherer Schneetobereien zurück.
So alt:
Ganz tief in mein Inneres zieht der Frieden dieser besänftigenden Decke ein.
Als wäre ich still mitumhüllt.
Als würde im Zurruhekommen endlich eine Sehnsucht erfüllt werden.
 
Ein Bogen, ein Kreis von Anfang und Ende.
Und dieser Kreis formt Gestalt.
Lässt er sichtbar werden, was vorher schon war, oder bringt er sie erst hervor?
Ist die Form aus sich heraus, oder schafft er sie, der Schnee?
Und wie kann ich meine Tage unter diesem Bogen, in immer gleichem Kreise leben?
Tägliches Geborenwerden.
Mich in den immer neu zu formenden Tag hineinbegeben.
(Wieviel aktiv, wieviel passiv ist „formen“?)
Ihn beschließen in und unter einem besänftigenden Frieden.
… das Schneegefühl in mir bewahren …