New York #1 – Hinein in die Dimensionen

Die drei Wochen seit der Reise sind so schnell verflogen wie die zwei Wochen dort. Noch sind die vielen Fotos nicht alle durchgeschaut, geschweige denn sortiert. Es war ja auch Vieles seither, Beschwerendes wie Erhebendes. Nun kommen wohl ruhigere Tage, so hoffe ich.

Bevor meine kleinen offenen Zeitfenster wieder verflogen sind und ich mich im Systematisieren und Erzählen verzettelt habe, werfe ich nun einfach ein paar Bilderwolken hierher. Heute von unserem allerersten Tag in der großen Stadt, der von Ankommensstaunen und Jetlagmüdigkeit durchdrungen war.

(Durch Anklicken lassen sich die Fotos größer anschauen.)

 

Aufbrechend:
In Vorfreude geht es hinauf über die Wolken, streifen wir London kurz und landen zu (innerlich) nachmitternächtlicher Zeit im New Yorker Abendrot.

 

Uns dem Wolkenkratzerbild annähernd:
Es braucht ja nicht nur den steten Blick nach oben, um diese Ausmaße zu erfassen.

 

Ins Grell geworfen:
Ja, das ist viel. Das ist optisch laut. Das verwirrt. Das erschreckt. Das wirft aus der Ruhe. Das werde ich auch nach vielen weiteren Tagen nicht einfach so aufnehmen können. Womöglich ist es einfach mehr, als man (ich?) verkraften kann.

 

Unterwegs in perpetuierter Rush hour:
Anders sahen wir es nie. Dies war schon die Sonntagsruhe. (Die Sorge allerdings, dass es an den weiteren Tagen daher noch dichter würde, war unbegründet. Vielleicht auch einfach nur, weil noch dichter nicht möglich ist.)

 

Heimkehrend nach Jackson Heights:
Die Dimensionen des „kleinen“ Stadtteils, in dem wir wohnen, wirken plötzlich anheimelnd, sein schreiend Buntes fast blass. Wir sind ein bisschen müde …

 

Fortsetzung folgt. (Hoffentlich.)

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19 Kommentare

    1. Du meinst das Bild mit dem kleine(re)n Haus? Da haben wir gewohnt:) Ja, es WAR laut. Allerdings ist das ja eine Bildauswahl, die von meiner Überforderung des ersten Tages erzählt. Es gibt auch stillere Bilder.
      Und ob das mein Blick ist? Ich habe gerade in diesen ersten Stunden die Kamera einfach nur draufgehalten. Die Ausschnitte habe ich hier am Computer erst gesucht, dort war ich überfordert … Aber es wurde anders im Laufe dieser zwei Wochen. Die nächsten Bilder liegen schon bereit … Liebgruß zu Dir!

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    1. In den Erinnerungen schwelgen, ja, das ist mir mein Bildsortieren ja immer. Ich durchlebe die Reise dann noch einmal. (Nur „Entspannung“ trifft es bei dieser nicht ganz;-))
      Einen lieben Gruß zu Dir.

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  1. New York! Auch wenn ich nun schon seit 2008 hier lebe und vorher, als „Wanderer zwischen den Welten“, 10 Jahre lang immer fuer zwischen 5 Wochen und 6 Monaten hier gewesen bin, so war ich doch noch nie im „Big Apple“. Umso mehr erfreue ich mich an Deinen Berichten. Wobei ich zugeben muss, dass ich die frueheren immer noch intensiv – und micht nur kursorisch – lesen muss. Kommt aber noch. Genauso wie eine Reise nach New York. Meine Frau moechte da z.B. die Macy’s Parade im Original sehen, und nicht nur von hier im Fernsehen.
    Ich freue mich dann schon auf weitere Berichte und Bilder.
    Liebe Gruesse aus Fredericksburg,
    Pit

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    1. Für uns war es auf jeden Fall eine sehr faszinierende, sehr bewegende Reise. Obwohl ich vorher ein wenig Sorge hatte, dass mich das Laute Viele überfordern würde, war es dann richtig richtig gut.
      Und weitere Bilder liegen schon bereit … bald.
      Herzliche Morgengrüße aus der mitteleuropäischen Zeitzone,
      Frau Rebis

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      1. Ueberfordert fuehle ich mich gelegentlich durchaus. Auf unserer Reise im Oktober habe ich mir deswegen ja auch einen halben Tag Auszeit genommen. Kann aber auch an meinem Alter liegen, dass ich nicht mehr so aufnahmefaehig bin.

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  2. Liebe Frau Rebis, schön diese Sehnsuchtsstadt mit deinen Augen sehen zu dürfen, dafür danke ich, auch wenn es mir ob der vielen Menschen tatsächlich gleich ein bisschen schwummerig geworden ist…
    herzliche Abendgrüsse
    Ulli

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    1. Hallo Ulli,
      mir geht es aehnlich: als ich die Mengen an Menschen und Autos gesehen habe, habe ich mich gefragt, ob ich wirklich in dieses Gewimmel moechte. Aber na ja: irgendwie ist es doch ein „Muss“, denke ich.
      Hab’s fein,
      Pit

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        1. Hallo Ulli,
          dass Du das moechtest, kann ich nachvollziehen, aber fuer mich nicht unbedingt des Gewimmels wegen. Ich hoffe, dass Du das (bald) realisieren kannst. Und wenn Du dann nach dem Gewimmel in der Grossstadt etwas (laendliche) Ruhe brauchst: komm‘ hier vorbei. Gaestezimmer steht bereit, und die Reisefuehrer machen meine Frau und ich immer genauso gerne wie wir Gaeste bei uns sehen.
          Hab’s fein in good ol‘ Germany,
          Pit

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          1. Das freut mich jetzt aber, lieber Pit und das habe ich mir auch gemerkt, vielen herzlichen Dank, auch an Mary. Nun schauen wir einmal was das Leben noch alles an Überraschungen bereit hält, noch bin ich ja dabei mich ganz neu zu sortieren und aufzustellen-
            herzliche Grüße
            Ulli

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        1. Dass es eine bewegende Erfahrung war glaube ich gerne. Und genau deswegen – der Erfahrung dieser Stadt wegen – moechte ich da hin. Und es wird bestimmt auch noch klappen, zumal meine Frau. die es schon laengst kennt, auch unbedingt (wieder) hin will.

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    2. Liebe Ulli,
      diese vielen Menschen sind allerdings ein Extremum-Extrakt, sozusagen. Am ersten Tag stiegen wir als allererstes an der 42nd Street / Times Square aus, wenn schon denn schon, dachte ich. Damit hatten wir den Gipfel der Overcrowdedheit schon geschafft, an vielen anderen Stellen fand ich dann auch Kleines, Feines, Zartes. Davon gibt es ja auch Bilder, bald schon. Diese hier waren zunächst aus meiner Überforderung entstanden. Einfach die Kamera in die Straße gehalten, erst zu Hause geschaut, was drauf ist:)
      Einen lieb-hellen Morgengruß zu Dir,
      Frau Rebis

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