im Februar

verlief manches anders als gedacht, wobei sich dies vor allem auf meine inneren Prozesse bezieht und ich jetzt zum Monatsende kaum ausmachen kann, was dieses „manches“ alles beinhaltet, und wann genau ich mich so außerhalb meiner selbst zu fühlen begann
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natürlich war es in der Schule heftig, mit Elternsprechtag und Elternabend und Wettbewerben und Konferenzen und vielen Vertretungen (alle sind krank, mich traf es ja auch ein zweites Mal) und der Terminhäufung am zweiten Dienstort – aber das ist es ja immer
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war ich erleichtert, als die Kinder ein paar Tage zu Schulorchesterproben verreist waren und die Termindichte darum ein wenig nachließ
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hatten wir lieben Berliner Besuch hier im Haus, was zwar einerseits kaum in den Alltag zu integrieren ist, aber andererseits in wohltuende, hilfreiche Gespräche führte
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spielte ich viel Cello – was sonst:) – und dies ist mir tatsächlich in so kurzer Zeit zu meinem wichtigsten Seelenbalsam geworden
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überlebte ich den 15. Februar und werde ihn von nun an als meinen zweiten Geburtstag im Jahr feiern (mehr möchte ich hier nicht davon erzählen)
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versuche ich nun, in den kurzen Ferientagen in unserer wohlvertrauten Bergwelt wieder in die Ruhe des Jahresanfangs zurückzufinden, was mir durch den heute gefallenen Schnee erleichtert wird, wenn dieser auch ziehende, schmerzende, traurige Erinnerungen aufwirbelt
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habe ich große Sehnsucht nach dem Frühling mit seiner lindernden Lichtheit

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7 Kommentare

    1. Nein, leider nicht. Kein Platz im Auto, kein Platz im Zimmer, kein Raum in diesen Tagen, zu laut für hier.
      Sieben Pausentage – die ersten seither. Es wird sich etwas setzen, das war beim Singen auch immer so, und anschließend neu erwachsen können.

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    1. Musik ist eine Sprache, die – für mich – auch sprechen kann, wenn es sonst nur zum Schweigen reicht. Das war schon immer so.
      Und ich freue mich auch, dass es meinen Kindern offenbar ebenso geht. Es ist ein Lebensboden, von dem man so schnell nicht wieder vertrieben werden kann.

      Gefällt 1 Person

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