unvermittelt

Manchmal sticht er aus dem Nichts,
einfach so hinein in das Strahlen des Tages,
ein unvermittelter Schmerz,
das Helle durchdringend,
ausgelöst von einem Ich-weiß-nicht-was,
tränentreibend,
in Wehmutsländereien hineinführend
und am Herz der Sehnsucht ziehend.

Mich in diesen Momenten auflösen,
mich hinein- und hingeben,
zuhörend mich formen lassen,
die innewohnende Wegweisung wahrnehmen
und als Geländer mir ergreifen
– was sich mir wohl öffnete, wenn ich dies vermöchte?

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