im Januar

ging es wie zu jedem Jahresstart erst einmal mit einem langsamen Tempo, einer noch stillen Zeit los – welch ein Glück diese langen Weihnachtsferien doch jedes Jahr sind!
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fanden darum – neben anderen Seelendingen – viel Schreiben, viele Bücher und sogar einige Filme Platz, bis der Wiederbeginn der Schule das Schwelgen in Buchstabenwelten ein wenig abebben ließ
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folgten auf erholsamste Ferienwochen vollgestopfte Schulwochen mit 120 Klassenarbeitskorrekturen, 140 Zeugnisnoten, Zeugnisschreiben, haufenweise Konferenzen, einer Reihe Unterrichtsprüfungen, Elterngesprächen, mehreren zu organisierenden Mathematikwettbewerben und und und … im Kalender dominiert in diesem Monat die Schulfarbe deutlich:(
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hat es mich zusätzlich gefordert, dass ich mittendrin für mehrere Tage fiebrig im Bett lag, wobei Termine – Zeugnisse und Prüfungen und so – ja nicht entsprechend nach hinten verschoben werden, so dass ich einen Kompromiss zwischen waagerechter Körperposition, Trotzdemkorrigieren, Krankmeldung für die Unterrichtsstunden und Nebenbeigesundwerden finden musste
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bin ich aber dennoch heil, auch innerlich, durchgekommen, und habe sogar jetzt zum Monatsende noch das Gefühl, ein wenig von der Anfangsruhe des Jahres in mir zu tragen
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war doch dieser Monat ein Versuch, mich nicht im ewigen To-do gefangen zu fühlen, sondern mich stärker zu besinnen auf das, was gelungen, geschafft, erarbeitet und erreicht ist, statt auf das, was immer und immer wieder noch fehlt – auch das gelang soweit und hinterlässt kleine Ahnungen, dass sich durch diesen anderen Blick ein insgesamt gesünderes Alltagssein leben lässt
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hat zu meinem inneren Wohlgefühl ganz wesentlich mein – ja, ich sage schon „mein“! – Cello und die Stunden, die ich mit ihm verbrachte, beigetragen; die Lehrerin, zu der ich in den Weihnachtsferien erst nur telefonischen Kontakt gehabt hatte, erwies sich in den ersten vier Stunden als für mich so passend, und die Ahnung von dem Bewegungs-, Singe- und Klanggefühl, welche das Instrument schenken kann, die ist nach wie vor einfach hach!
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musizierten auch die Kinder wie immer im Januar intensiv auf vielen Proben, Probevorspielen und zum Monatsende dem Jugend-musiziert-Wettbewerb, der – ich schrieb davon – diesmal eine ganz neue Erfahrung für uns brachte, welche ein jetzt umso intensiveres Zusammengehörigkeitsgefühl im Tochterquartett nach sich zieht, und ein fleißiges Üben bei Streicherduo und Sohn, da beide in zwei Monaten in der nächsten Runde weiterspielen dürfen
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hatten wir einigen, auch überraschenden Besuch hier im Haus und verbrachten warme Stunden mit Freunden
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reichte es mal wieder für so vieles nicht, aber das ist ja nichts Neues und wohl etwas, an das ich mich werde gewöhnen müssen, weil ich eben einfach so bin, dass ich immer mehr möchte als der Tag Stunden hat:)

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