weitsichtig

Doch dazu, viel zu verstehen, hat stets das Wissen um die Grenzen des Verstehens gehört; das Eingeständnis, dass die Welt dahinter, also alles, was man nicht versteht, nicht nur existiert, sondern auch stets größer ist als die Welt in einem selbst.

(Karl Ove Knausgard: Sterben)

6 Kommentare

      1. Ich hatte den ersten aus der Bücherei. Dort gibt es – im Prinzip – auch alle anderen. Ich wollte mir die sonst nach und nach „erwarten“, bis sie halt jeweils frei sind … eilt ja nicht (und es ist ja nicht so, dass ich hier zu Hause sonst nix mehr zu lesen habe:)). Aber das wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. Danke für die Idee<3

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    1. Jein. Das mit dem „stets größer als die da draußen“ meine ich. Für mich jedenfalls.
      Natürlich ist für mich meine Welt die zunächst bedeutsamste, und damit auch die größte. Aber wenn ich die Vogelflugperspektive einnehme, sind da in der Draußenwelt all die anderen je individuell größten Welten all der anderen Menschen enthalten. Und dann ist meine Welt plötzlich winzig klein. Nur eine von vielen. Ein Teil einer fliegenden Schar. Das fühlt sich entlastend an, nimmt mir selbst Bedeutung, und damit Gewicht und Last …

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  1. Seine Welt ist ja eben seine Welt. Manches davon ist mir aber auch fremd. Ich konnte die verschiedenen Facetten in sehr unterschiedlicher Intensität nachvollziehen. Bin aber sehr gespannt auf die anderen Bände …

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