#3wegsam-Bilder-4: Ebene Leichtigkeit

 

Der Regen hat aufgehört. Bevor er wieder anfangen wird. Doch bis dahin werden noch ein paar Kilometer vergehen.
Zunächst: Den Ausgang von Mechterstädt finden …

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… und hinauf, irgendein Hügel ist immer im Weg. Der Blick zurück auf den Thüringer Wald …

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… lässt unsere Schönwetterhoffnung schwinden.
Dafür können wird es beim Fotografieren von Himmelsbildern nicht langweilig …

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… und bei Flussbildern sowieso nicht. Das hier ist die Unstrut, der wir mehr als einen Tag lang folgen werden. Einer der schönsten Radwege, die ich getroffen habe.

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Nach also einem weiteren Regentag übernachten wir in Sömmerda, in einer Pension, die sich im Innern weitaus freundlicher gibt als es dieser Hinterausgangsblick vermuten lässt.

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Am Morgen werfen wir einen kurzen Blick ins Stadtzentrum …

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… bevor uns die grünen Weiten wieder haben.

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In der Ferne der Kyffhäuser ..

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… Schotterwege, wie ich sie liebe (wirklich! das Geräusch ist so heimelig) …

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… und Felder, die schon den Herbst anzeigen.

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Kurz vor Querfurt erreichen wir Sachsen-Anhalt — und werden von diesem Dramahimmel empfangen.

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Auf Querfurts Burg bin ich fast allein. Der Sohn ist im Hotel geblieben, und auch sonst streicht niemand hier umher.

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Ein Fenster trägt Bart …

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… und der Turm Zopf.

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Und der Himmel schenkt Licht. Endlich. (Um zu spoilern: Morgen Vormittag wird er uns wieder haben, der Regen.)

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Wir verlassen Querfurt, um den ganzen Tag durch die weite Ebene zu fahren, möglichst bis zur Elbe, so ist der Plan.

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Zunächst schiebt uns Rückenwind, wenn auch – ja, schon wieder – mit Regen.

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In Halle klart es auf, mit der Geschwindigkeit eines Aprilwetterwechsels ist es plötzlich blau am Himmel.

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Und bunt auf dem Marktplatz: Beachvolleyball ohne einen Beach weit und breit.

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Am Nachmittag spüren wir endlich Sonne auf dem Rücken und im Gesicht. Wie ich das vermisst hatte, merke ich erst jetzt. Auch die Stimmung wird hell.

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Zum Glück. Denn der Weg zieht sich. Der Wind hat sich gegen uns gestellt. Die Landschaft ist flach, baumlos und folglich ohne Windschatten, und die Ortschaften halten kein Eis bereit. Heute hätten wir es gebrauchen können …

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Aber nun, irgendwann kommen wir an. In Dessau an der Elbe, wie morgens angedacht. Ein Katzensprung noch nach Berlin …

 

Die damaligen Live-Berichte dieser beiden Tage finden sich hierhier und dort.

 

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