Die Freuden des weißen Wahnsinns -8

Wie letzte Woche beim Korrigieren stehe ich auch heute gegen 4 Uhr auf, um alles fertig zu bekommen, was abends mangels Wachheit nicht mehr ging. Der Unterricht für E., die letzte Seminarsitzung des Schuljahres, ein paar organisierende Schulmails.

Unterricht und Sitzung laufen gut und unspektakulär, wir wünschen uns schöne Sommerferien, und als alle weg sind, überfällt mich bleiernes Schlafenwollen. Die Wartestunden im Seminar – dienstags bleibe ich in der Stadt, bis die Tochter per Bus zu ihrer Nachmittagsprobe kommt – verschlafe ich heute. Echt jetzt. Mit Kopf auf Tischplatte. So wie früher beim Examenslernen in der Bibliothek. Ich kann es noch, stelle ich beglückt fest, bekomme weder Kopf- noch Nackenschmerzen, bin hinterher ein wenig wacher. Gut zu wissen:)

Trotz Mittagsschläfchen verschwindet der Rest des Tages hinter einem Schleier, das klare Denken hat ausgesetzt, Elan und Wille sind vermutlich ins Schwimmbad gegangen. Jedenfalls kann ich sie nirgends erblicken. Nicht im Auto, nicht im Park, in dem ich die Wartezeit absitze, nicht am Abend zu Hause. Na gut, gehe ich eben schlafen.

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