Die Freuden des weißen Wahnsinns -15

Das Tagesblogging habe ich verschleppt, beim besten Willen passte es nirgends hinein, das sagt schon alles. Ein letzter Korrekturmarathontag. Stunden zwischen Vorfreude auf das baldige Ende und resigniertem Das-schaffe-ich-bis-morgen-nie. Verdrängt am Morgen noch durch Unterricht, bei E. zu Hause und am Seminar.
Ich kann ganz wunderbar vergessen, was in den restlichen Stunden noch anstehen wird. Ich kann sogar noch lachen über mich selbst. Wie ich mich jedesmal selbst in die Vorferienanspannung hineinsteigere, wie ich das Thema Korrekturen fixiere, wie ich darüber vergesse zu leben, auch in diesen Tagen.

Nun, das gestrige Leben war in der Tat beschwerlich. Von Arbeit zu Arbeit durchwühlen, 30 halbe Stück an einem Tag schaffen, das ist schon ohne Vormittagsunterricht viel. Ich korrigiere im Seminar, immer wieder wegnickend; ich korrigiere im Auto, immer wieder wegnickend; ich korrigiere abends zu Hause, immer wieder wegnickend. Bis ich den Wecker auf die gewohnt perversfrühe Zeit stelle und mir ein paar Stunden Schlaf nehme. Immerhin schlafe ich gut, auch in diesen Zeiten. Was will ich mehr …

 

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