im Juni

(oh je, ich hab vergessen, den Text einzustellen, einfach so vergessen; vielleicht weil ich zum Monatswechsel in Berlin und später so lange auf Reisen war?)

nach dem Wasserrohrbuch muss getrocknet werden, im Keller, im frisch renovierten Treppenhaus, in den angrenzenden Räumen, unterm Parkett und den Fliesen – darum stellt man uns fünf dröhnende Maschinen in die Räume, die mich im Laufe der Wochen ziemlich Nerven kosten werden: da alle Türen ausgehängt sind, kann ich nicht mal ne akustische Dämpfung zwischen mich und den Lärm schieben
*
zum Glück ergibt es sich, dass ich in der Trocknungszeit ein wenig wegfahren darf,
einerseits nach Berlin nämlich, mit vier 10. Klassen, eine riesige Stufenfahrt, die wohl gut konzipiert ist und rundum gelingt – sagen alle:) – Berlin ist hektisch, anstrengend und laut, hat aber im Hostel wenigstens keine Trocknungsmaschinen stehen;
andererseits nach Leipzig zum Bachfest, wo ich meine wunden Ohren mit Musik und Begegnungen heilen lassen darf
*
die Kinder reisen ebenfalls ein wenig umher:
beide zusammen zu einem Musikwochenende in die südtschechische Partnergemeinde,
der Sohn zur Bundesrunde der Mathematikolympiade in Jena,
die Tochter zu Probentagen mit ihrer Musiktheater-AG
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und dazwischen versuchen wir Alltag unterzubringen:
den Klassenarbeitsmarathon des nahenden Schuljahresendes – für die Kinder tritt danach Entspannung ein, für uns Lehrpersonen die heißeste Phase des Schuljahres;
all die Musikaktivitäten, wie immer, dazu Sohns erstes Klaviervorspiel beim neuen Lehrer (es ist überraschend:));
Tochters engagiertes und verstärktes Fußballtraining mit dem ersten Turnierspiel ihrer noch jungen Karriere;
und eine letzte U-Kinderuntersuchung – jetzt ist sie also groß, und mir ist ein wenig wehmütig
*
in die Schule hinein weht schon der Hauch des nahenden Schuljahresendes:
ich lasse alle restlichen Klassenarbeiten schreiben (und packe sie für Berlin in die Reisetasche, von wo ich sie am Ende der Reise unangetastet wieder herausholen werde);
überschlage mich am anderen Dienstort fast vor lauter Beratungsgesprächen verschiedenster Art;
freue mich unendlich, dass E., die vor Monaten so schwer verunglückt ist, endlich aus der Klinik heimkehrt und von nun ab von uns zu Hause unterrichtet wird;
und – nicht ganz unwichtig – genieße einen wunderbaren Kollegiumsausflug mit einem wunderbaren Kollegium
*
und dann gibt es noch Tochters Kinderübernachtungsgeburtstag, der wegen Gewitterwarnung in Form eines riesigen Matratzenlagers im Dachstudio stattfindet und – erste Male! – nicht von mir mit Spielen ausgestattet werden muss („Mama, sei nicht peinlich!“), weil die tollen Mädchen (11 sind es!) sich nachmittags, abends, nachts (?) und morgens mit Sport-, Sprach-, Lach- und Essspielen zu beschäftigen wissen, dass einem beim Zuschauen und Zuhören das Herz ganz warm wird

 

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