im März

die Osterferien, in denen dieses Monatsende liegt, taten und tun gut:
vorher war wie immer viel liegengeblieben, und jetzt liegt ein bisschen weniger hier auf den ewigen Bergen herum, da ist sogar soviel abgearbeitet, dass der Monat mit einem Gefühl der Ruhe enden darf;
und mit der Erinnerung an kalte Tage, an ein verregnetes Ostereiersuchen auf der Terrasse (nicht im Garten, wegen der Nässe), an eine Reise nach Leipzig, bei der das Wetter sich ebenfalls wenig frühlingshaft zeigte – aber: das war alles nur im Außen, die Temperaturen, der Wind, der Regen, das ist alles nicht so wichtig; im Innen war und ist Frühling
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in der Schule „prallvolle Vorferientage“ so schrieb ich im Februar – und so schreibe ich auch jetzt (das gilt wohl immer vor Ferien):
zwei Konferenzen, ein Tag der offenen Tür, neben diesen zentralen Terminen viele Eltern- und Schülergespräche, manchmal häuft sich das eben;
den Känguru-Wettbewerb an der Schule organisiert und durchgeführt;
für unsere Stufenfahrt der 10. Klassen nach Berlin etliche Museumsbesuche und weitere Programmpunkte organisiert und mich dabei wie eine Reiseveranstalterin gefühlt (was übrigens nicht mein Traumberuf wäre);
dazu war am anderen Dienstort vieles und noch mehr zu tun;
und neben oder bei oder über all diesem waren da lange Wochen voll inniger Gedanken an das Mädchen, an meine Schülerin, welche auf dem Heimweg von der Schule mit ihrem Fahrrad unter einen LKW gekommen ist – ein Schock, ein Ereignis zum Tiefdurchatmen, zum Hoffen und Beten, und in den letzten Tagen zum Aufatmen, weil sie es geschafft hat und sogar schon daran denken kann, dass sie in einigen Monaten wieder zu uns kommen wird …
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berührt auf einem Abschlussabend den Filmbericht von Sohnes Südafrikareise gesehen und die jetzt, nach der Reise, sehr miteinander verbundenen Jugendlichen erlebt – hach! (und wieder mal gedacht: was für ein Glück unsere Kinder mit ihren zahlreichen Musiklehrern haben);
mit dem Sohn zum Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ nach Böblingen gefahren (also nee: natürlich mit beiden Kindern gefahren, nur hat die Tochter diesmal dort nicht gespielt) und einen tollen Preis für seine Cellopartnerin und ihn gefeiert;
ein Preisträgerkonzert und ein Kammerkonzert gehört;
und Sohns Abschied von der langjährigen besten Klavierlehrerin der Welt begangen, mit ein wenig Weh auf allen Seiten, doch der Schritt war längst fällig, der neue Lehrer wurde von ihr ausgesucht und vermittelt, vom Sohn beim Probevorspiel für „in Ordnung“ befunden (und vice versa wohl) und wird also ab nächste Woche versuchen, mit dem Sohn ebensogut zusammenzufinden wie die bisherige Lehrerin es vermochte
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mehr als in den Vormonaten fotografiert und mich daran erfreut:)
mehr als in den Vormonaten Klavier gespielt und mich daran erfreut:)
mehr als in den Vormonaten gelesen und – man errät es leicht – mich daran erfreut:)
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erste Male:
beim Schreiben eines Blogtextes die Diktierfunktion des Handys benutzt (als mir der Text nämlich einfiel und gerade keine Zeit mehr zum Schreiben war)

und das war’s schon mit den ersten Malen? kann ja fast nicht sein … und ist es vermutlich auch nicht …

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