Grenzblicke Tag 3: Salem – Büchen

Unsere erste Zeltnacht ist wassereingerahmt: vor dem Schlafengehen im See baden, nach dem Aufstehen im See baden. (Das Wasser ist so warm, dass sogar ich das nicht auslasse. Psst: Ich bin nämlich  ausgesprochene Warmbaderin.)

 

Das Einpacken braucht (und bekommt) seine Zeit …

 

 

… die Wege werden gefahren, ob erlaubt oder nicht …
(keiner der sich dort scharenden Radler weiß, wozu diese Absperrungen gut sein sollten)

 

 

… das Mittagessen wird gegessen, wenn es am Wegrand vorbeikommt, notfalls auch vor dem 20. Kilometer …
(ja, das Salatdressing schmeckt so künstlich wie es aussieht:(  )

 

 

… und am See zu sitzen ist überhaupt das Größte.

 

 

Ein Hauch von dörflichem Norden …

 

 

… und gleich nebendran eine Tankstelle, welche die frühere Grenzabfertigungsstelle nicht mehr erahnen  lässt.

 

 

Ein „geschleiftes Dorf“, „Aktion Ungeziefer“, 1952, sagen die Gedenktafeln. Die Tochter fragt, ich erzähle und erkläre.

 

 

Und mitten aus dem härtesten Beton sprießen doch zuweilen zarte Blumen …

 

 

Das letzte Bild vom Tage: eine Brücke, die frühere Transitstrecke. Auch meine Eltern müssen hier entlanggefahren sein, als sie Mitte der 80er Jahre erstmals die Verwandtschaft im „Westen“ besuchen durften.

Heute stehen unscheinbar ein paar Angler unter der Brücke. Ob es dort zum Campingplatz ginge. Sie wissen es nicht genau. Aber es würden immer so viele Leute mit Gepäck vorbeifahren. Bestimmt also.

Hier habe ich damals über den Tag erzählt.

 

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