Sommerferien minus 2

Vormittag:
– in die Schule auch ohne Unterricht: es bleiben geschätzte drei Stunden Physiksammlungsputz (die in der Realtität dannn doch etwas länger dauern) und die restlichen Aufräumarbeiten an meinem Platz und Fach im Lehrerzimmer
– dazu schon Lehrbuchausleihe und ein paar erste Absprachen fürs nächste Jahr (noch nie war ich so früh, glaube ich)

Nachmittag:
– die Methodenkartei drängt, also setze ich den Nachmittag daran, bin zwar unkonzentriert, aber schaffe bis zum Abend doch einen Packen weg, verschicke meine Entwürfe an die Steuergruppe – und lehne mich erstmal zurück, jetzt brauche ich die Rückmeldung der anderen um weiterzumachen (hoffentlich findet noch jemand den Kopf dafür in diesen Tagen …)

Abend:
– Vorbereitung des morgigen 6-Stunden-Tages, des letzten mit meinen 6ern, die Coklassenlehrerin hat es auf der Zielgeraden ins Krankenbett gehauen, also bin ich morgen allein; und da ich es wenig sinnvoll finde, den Klassen einfach eine Videokassette einzuwerfen (habe ich tatsächlich noch nie gemacht), entwerfe ich noch schnell eine Taschenrechnerrallye, das traditionelle Nachnamenrätsel sowieso, und kopiere eine Best-of-Serie von Denkaufgaben, die immer gut ankommen
– dann all die anderen Orga-Papiere ausdrucken: Bücherrückgabe, Erprobungsphasenfeedbackauswertung (man reiche mir ein Galgenrätsel:)), Vorbereitung des letzten Elterngesprächs usw. usf. – die Klassenleitungsmappe ist plötzlich voll von Dingen, die doch letzte Woche noch nicht da waren (?) und morgen unbedingt noch sein müssen … vielleicht hätte ja auch ein Rätsel weniger gereicht?

Und die anderen Momente:
– am Rad jetzt endlich wieder einen Low Rider haben, also die Halterung für Fahrradtaschen vorn: damit ist mein Rad erstmals wieder ausgestattet wie zu Studentenzeiten – in zehn Tagen geht es los: juchhu!
– Zeit für ein paar mentale Urlaubsvorbereitungen: Strecke abstecken, Klamotten sortieren, Einkaufsliste schreiben, Vorüberlegungen, welches Buch mitgeht:)
– mit den Kindern kleine Filme entdecken, auf denen sie winzig babyklein waren – es erschallt lautes Hach-wie-süß durchs Haus
– kuscheln, immer wieder kuscheln – das hilft ja immer (der Tochter und mir, und heute lehnt sogar der Sohn seinen Langhaarkopf gegen meinen)
– … 

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