in die Woche geblickt #10

dankbar
für vier freie Tage, die sich tatsächlich als solche angefühlt haben: obwohl gefüllt mit Haushalts- und Papierkrambergen war da das Gefühl, frei zu haben und zu sein – das Schlafen im Garten hat ganz wesentlich dazu beigetragen

berührt
durch den aus früheren Jahren so vertrauten Geruch im Innern eines Zeltes, der mich mitten in abenteuerlustvoll-stürmisch-geborgene Reiseerinnerungen hineinkatapultiert hat

begegnet
einem Buch, das mir zugeflogen ist, wie für mich gemacht – und ich glaube, es ist nicht falsch, meinen berührten Dank dafür hier zu deponieren

gespürt
wie ich Halt finde an so Kleinem, wenn manchmal das Ganze zu beben scheint

geübt
meine Rolle als Pubertierendenmutter zu finden – ich bin im Moment denkbar schlecht darin, muss mich an so manch eigene Wege, den stets genervten Tonfall und die fast durchgängig horizontale Lage des 13jährigen (immer mit Daumen auf diesem ollen Zappding) noch schwer gewöhnen, reagiere falsch ungeschickt, entschuldige mich hinterher und versuche zu vertrauen, dass seine derzeitigen Schritte ihn hinauf zu seinem ureigenen Licht bringen
(und hej, er hat gerade seinen Rucksack für das Forschungscamp ganz allein gepackt, höflichst an seine Lehrer gemailt, damit sie ihn mit Aufgaben für die versäumten Schultage versehen und sich bei mir bedankt, als ich ihm beim Notenkleben geholfen habe – was will ich mehr:))

geteilt
Taschenlampenwanderung, Höhlengefühl, Schlafsackkuschelei und noch so vieles mehr mit dem nochnichtpubertierenden Kind

mir selbst geschenkt
das Luftholen dieser Tage

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