in die Woche geblickt #3

dankbar
für unsere Klavierlehrerin, ja! Und für unser Bauchgefühl damals, als wir sie auf den Fluren der Musikschule sahen und ohne zu zögern sagten: Die ist es. Seit sieben Jahren nun ist sie musikalische Ziehmutter des Sohnes. Und noch viel mehr. VIEL mehr!

berührt
von Gelesenem

begegnet
einer Schülerin, die gerade im Ausland ist, per Email: das war wirklicher als je im Klassenzimmer, nie hätte ich solche nahen Worte erwartet, nie solche Offenheit …

gespürt
wie gut es tut, Stapel um Stapel abzuarbeiten und dann wegzutragen, welche Erleichterung sich immer einstellt, wenn am Ende alle Noten eingetragen, alle Gespräche geführt, alle Konferenzen vorbereitet sind

geübt
mit Übermüdung und Überforderung umzugehen: ja, ich wurde laut und ungerecht in dieser Woche, gegenüber meinen und gegenüber den Schulkindern, wenn im Innern die Kräfte für gelassenes Strahlen und lächelndes Reagieren nicht mehr reichten; immerhin gestehe ich mir dies inzwischen ein Stück weit zu; andererseits ist und bleibt es ungerecht gegenüber Unschuldigen; es müsste sich am besten immer so auflösen wie am Freitag in der Schule – als nämlich ein Schüler mein Fass zum Überlaufen brachte, ich plötzlich sehr laut wurde, die Klasse mich mit erschrockenem Dackelblick anschaute, so dass ich realisieren und aussprechen konnte: „Ach Mensch, entschuldige, jetzt bekommst du die geballte Erschöpfung meiner Woche ab …“ – ich lächelte unbeholfen, der Schüler lächelte zurück, nickte, und alles war gut. Den Mund hielt er von da an auch:) — und mich hatte dieses Erleben so sehr zu mir zurückgebracht, dass ich eine erneute Herausforderung, von der wir am Nachmittag erfuhren, mit dem gleichen Lächeln auf den Lippen empfangen konnte: das schaffen wir auch noch

geteilt
einen Blumenstrauß für die Kollegin, deren Mutter starb, und einen für den Kollegen, dessen Frau an Krebs erkrankt ist

mir selbst geschenkt
einen Joghurt und einen Kaffee, die ich mir in einer Minipause an einem Querdurchdielandefahrtag in einem Supermarkt holte – kurz mal im Auto sitzen, ohne dass es sofort weitergeht, mit Blick in den Himmel: gut war das

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