Kartagsschritte – geträumt

Zu Grabe zu tragen:
liebgewordene Gewohnheiten und Rituale
beschäftigt-beschäftigendes Tun
einengende Korsette und Sicherheiten

Bereit zu werden:
meine Kraftquellen aufspüren und sie als Proviant sehen
ertasten, wohin die eigenen Kräfte zu verströmen seien
mich für die Kraft öffnen, welche Verwandlung bewirkt

Zu gebären:
Bereitschaft für den Dialog mit der Welt, ihren Botschaften, ihren Fährten, ihren fernen Lichtern, ihren herbeigewehten Melodien
Offene Hände, um zu empfangen, was zu empfangen sich schenkt
Pilgerschaft zum wichtigsten und deshalb am schwersten zu findenden heiligen Ort der Welt: die eigene wahre Natur

Mein eigener, unverwechselbarer Weg?
Wir denken nicht mehr darüber nach, was wir tun ’sollten‘, wir gehen einfach weiter, Schritt für Schritt für Schritt. Heilend, schreibend, Flöte spielend und singend.

(In den letzten Tagen las ich viel. Margrit Irgang: „Geh, wo kein Pfad ist, und hinterlasse eine Spur„)

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3 Kommentare

  1. Ich denke oft an dich und gedankliche Briefe machten sich schon oft auf den Weg ohne zu Papier gebracht worden zu sein. Ich hoffe du vezeihst.
    Es ist immer wieder schön dich zu lesen und
    ich wünsche dir von Herzen frohe Ostertage.
    Sei ganz lieb gegrüßt
    Rina

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  2. Liebe Rina,
    das Wort „verzeihst“ würde ich ja gern aus Deinem Kommentar gestrichen sehen :) – ich freue mich, hier von Dir zu lesen. Ich freue mich auch über gedankliche Briefe. Und selbst wenn es nicht mal zu diesen käme …
    Sei von Herzen gegrüßt,
    Uta

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