hindurchgeahnt

… und ich hörte die Musik von Tausenden von Stimmen, ein leises Summen zwischen den Bäumen. Ich fühlte, daß ich in das kühle Wasser tauchte, und wußte, daß die Reise durch den Schmerz in einer absoluten Leere endete. Als ich mich auflöste, wurde mir die Offenbarung zuteil, daß diese Leere voll ist von allem, was das Universum enthält. Es ist nichts und ist gleichzeitig alles. Feierliches Licht und undurchdringliches Dunkel. Ich bin die Leere, ich bin alles, was existiert, ich bin in jedem Blatt des Waldes, in jedem Tautropfen, in jedem Aschestäubchen, das der Bach fortträgt, ich bin Paula und ich bin auch ich selbst, ich bin nichts und alles übrige in diesem Leben und in anderen Leben, unsterblich …

(Isabel Allende: Paula)

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