Tag 2: Brück – Wittenberg

Den Sohn hat heute die Tempoversessenheit gepackt – konnte er aber nicht ausleben, bzw. nur unter Abhängung seiner alten Mutter. Er hat dann immer brav gewartet :) — Ob die heutigen Hügel (der Fläming) auch eiszeitverusacht sind? Hier lässt mich mein Erdkundewissen im Stich. Wir haben es sportlich genommen. Und gut geschafft, die 60 Auf-und-ab-Kilometer (selbst ich:)) — Einsamste Dörfer, Wege, Wälder. Die Landschaften meiner Kindheitsjahre. Vertrautheits- und Glücksgefühle. — Nebeneffekt der Einsamkeit: Essenfassen sehr schwierig. Nur jedes zehnte Dorf hat ein Gasthaus. Und dann muss man erst den Wirt im ganzen Dorf suchen. — Also: Mittagspicknick auf einem Dorfplatz, wo sich Fuchs und Hase und so … Der Sohn so: „Lebt hier eigentlich überhaupt jemand?“ — Ab morgen längs Elbe und Saale. Wahrscheinlich Radfahrerautobahnen: Wir werden die Einsamkeit vermissen. — Und nun: Schlafen neben Luthers Thesen.

2 Kommentare

  1. Wahrscheinlich bekäme ich ab dem siebzehnten Hügel, dem dreißigsten Kilometer, dem dritten Dorf ohne Lebensmittelangebot eine mittelschwere Krise. Aber hier, am heimischen Rechner, liest sich eure Tour wie ein echter Traumurlaub und ich wünsche euch weiterhin viel Freude dabei!

    Herzlichst
    Marie

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