Tag 1: Berlin – Brück

(Brück muss man nicht kennen. Auch nicht nachdem man dort gewesen ist. Höchstens weil die befahrenste Eisenbahnlinie Europas mitten hindurch führt.) — Der Tacho verrät: 65 Kilometer in 4 Stunden. Den Rest der 7,5 Unterwegsstunden haben wir wohl irgendwo in der Gegend herumgestanden oder -gesessen. — Regenschauer über -schauer: Gleich zeigt uns der Weg, dass es nicht so geht wie wir gern hätten. Nun wissen wir wenigstens, dass wir die Regensachen nicht vergessen haben. — Endmoränenland ist Hügelland. Das haben wir ja schon in Erdkunde Klasse 5 gelernt. Bei der ersten Steigung (von 27) fällt es mir wieder ein. — Fahrräder mit Packtaschen unterliegen einer besonders starken Form der Erdanziehungskraft. Gegen Abend verstärkt sich das Phänomen noch. — Geocaching in einem sich rasch verdunkelnden einöden brandenburgischen Dorf ist gruselig, spätestens wenn man den Rückweg über finstere tieffurchige Äcker sucht. Der Sohn hüpft vor Begeisterung. — Also: alles bestens.

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