Erstes Erkennen

So waren diese gestrigen Worte mir Schleusenöffnung. Hatte lange nicht gewagt darüber zu schreiben. Weil … irgendwie … hm … ich bin ja immer stark. Schwer dieses Bild zu brechen, auch für mich selbst. Und das Außen einzuweihen … unendlich unmöglich manchmal.
Nun tat ich es, und es ist gut. Weil es nun endlich weiterarbeiten darf in mir. Ein Krankheits-Schulfrei-Tag gibt doppelt Raum dafür. (Ein Danke an meine Stimme – hat mir diesen Tag zur rechten Zeit geschenkt!)

Und was sich öffnet? Einmal mehr – nicht zum ersten Mal – das Erkennen, dass nichts im Außen, alles in mir selbst geschieht. So auch das Weglaufen – nicht das Leben, die Dinge, die Menschen entfernen sich, sondern in mir entgleiten sie. In mir wohnt der wachsende Abstand. In mir ist das Zurückziehen. Nicht: mir wird (an)getan. Sondern: ich tue es mir (an).
Befreiend: nicht passiv, nicht wehrlos, nicht Opfer zu sein. (Obwohl das bequem und verlockend scheint.)
Ernüchternd gleichermaßen: für das Heraustasten, Herausreichen, Heraussteigen aus der Zisterne braucht es Kraft. Meine Kraft. Die ich gerade nicht habe. Auf die ich nur warten kann …

(Ein Regenbogen ist gebrochenes Licht. So habe ich das noch nie gesehen. Wo war ich nur mit meinen Gedanken, wann immer ich im Physikunterricht über Regenbögen sprach? Wie eng habe ich bisher darauf geschaut …)

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Ein Kommentar

  1. Liebe Uta,
    ich habe eben mein Labyrinthpost veröffentlicht und finde dich nun hier, und da sind sie alle, die innen-aussen-Bögen….
    Und das Thema, wie sehr ich mich mit meiner Opferrolle identifiziere, ist tiefer meins im Moment, als dass ich es schildern könnte.

    Gut so…

    Herzlich

    Gabriela

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