Ciao erstmal

Morgen ist mal wieder Abfahrt, nämlich dorthin.
Nach sechs Schulstunden werden wir schnell zu Hause Schul- gegen Reisetaschen tauschen, am Bahnhof ein Rätselheft für den Sohn und einen XXL-Kaffee für mich kaufen, und dann rollt der Zug auch schon.
Mit im Gepäck:
– mein Gefühl, in Müdigkeit zu ertrinken,
– die Vorfreude auf Sonne und Schnee – und das Bedürfnis, mich einfach nur hineinfallen zu lassen,
– dann aber noch ein Klausurstapel, morgen wird er geschrieben,
– und erstmals ein Laptop mit zugehörigen Arbeitsdingen,
– aber auch der Mut, ganz „normale“ Bücher dazwischen zu schieben beim Packen,
– Gedanken, wie lange das noch so gut geht, in diesem Arbeitszustand (dass jetzt, da Teil 1 meiner neuen Aufgabe ein wenig runder beginnt zu laufen, gerade Teil 2 beginnt, vor dem ich noch viel mehr Respekt habe, und dass dann von März bis Mai noch unser Doppelabitur mit Erstkorrektur und Zweitkorrektur und Drittkorrektur dazu kommt – an diese Dinge denke ich nur ganz klein – das Momentane reicht schon),
– die Frage, wie ich es schaffe, weniger penibel, weniger gründlich, weniger perfektionistisch zu arbeiten – denn so GEHT es nicht auf lange Sicht,
– leere Tagebuchseiten, um mich wieder besser zu spüren,
– meine arme, vernachlässigte Kamera,
– und Ski, Wanderschuhe, Sonnencreme und ein bisschen Platz im Magen für Pasta und Prosciutto und Polenta und all das, was Francesca uns auftischen wird.
Hach …

Und hier wagt in den Tagen vielleicht der Frühling schon seine ersten zaghaften Schritte?
Ich wünsch Euch eine gute Zeit!

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