Statusmeldung

Nach einer solchen Woche, in der buchstäblich jede Minute gebunden war, in der Takt auf Takt folgte, und für Schlaf nur vier Stunden am Tag blieben, in der häufiger mal ein „Ich kann nicht mehr …“ im Anflug war, nach einer solchen Woche ist es ein flattriges Gefühl, wenn am Samstag Mittag plötzlich alle kleinen Geburtstagsgäste weg sind und kurze Zeit später ein Kofferraum voller Getränke gekauft und in den kühleren Ecken des Hauses verstaut ist. Wenn ich also realisiere, dass bis zum nächsten Termin – das Gartenfest mit meinen Fast-Abiturienten – fast 24 Stunden Zeit bleiben.
Dann macht sich zunächst Erleichterung breit – geschafft!
Und Hilflosigkeit – wie jetzt umgehen mit dieser plötzlichen Zeit? Da doch im Innern noch alles vibriert.
Und schon drängeln sich ein paar Ideen vor, vermehren sich, sind gleich wieder viel zu viele – was ich doch jetzt alles könnte und möchte und sollte. In nur 24 Stunden …
Denn dann wird sich das Karussell der äußeren Notwendigkeiten wieder in Bewegung setzen, zu einer ähnlich dichten Woche wie der vergangenen …

Doch es geht mir gut. Alles stimmt. Es ist selbstgewählt, und es ist meines.

Ich arbeite viel für die Bewerbung, für die drei „Prüfungen“, die deswegen anstehen. Eine ist geschafft – die Chefin hat mich ausgiebig im Unterricht besucht, mit mir gesprochen und gerade ihre Dienstbeurteilung geschrieben. Also: wenn ich den Job nicht bekomme – an der Beurteilung hat es nicht gelegen :)
Mit zwei der die Entscheidung fällenden Menschen habe ich gesprochen – mit einem telefoniert, dem anderen bin ich zufällig begegnet. (Es gibt ja keine Zufälle.) Aus beiden Gesprächen kam ich mit dem Gefühl heraus, dass die Winde sehr günstig für mich wehen.
Und immer wieder bemerke ich, wie sehr ich genau das machen möchte …

Aber ich will mich noch nicht freuen, Enttäuschung wäre vorprogrammiert. Statt dessen habe ich fürs nächste Schuljahr an der Schule lauter spannende Aufgaben anvisiert – will ich die alle wahrnehmen, darf ich den Job nicht bekommen :)
Fühle mich also in einer Win-win-Situation – klappt es, ist es gut – klappt es nicht, ist’s auch gut.

Themensprung: Küchenaktivitäten.
Am Donnerstag gab es diesen

und heute den hier:

Für lauter kleine eifrige Schatzsucher …

… die inzwischen alle friedlich in ihren Betten liegen.
Das Geburtstagskind hauchte als letzten Satz, bevor sie in die Traumwelt entschwand: „Eigentlich wollte ich doch noch Wattepusten …
Aber Tochter: Alles kann man nicht haben. Und irgendwann gibt es einen sechsten Geburtstag …

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6 Kommentare

  1. Schnüff, ich „tu“ überhaupt nicht – mein Nichtverstehen war echt. Vielleicht eine Schlafentzugsfolge?
    Und nein: nicht Tage-Wochen vergleichen. Diese Kraft jetzt ist Geschenk. Kommt passgenau zur Stellenausschreibung. Zufall? Eher nicht …

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