Ahnung

Ich habe eine Ahnung, eine starke, unerwartet klare, mich seit einigen Tagen tragende helle Ahnung. Fast will ich ihr nicht trauen …

Ich beobachte mich.
So wie mich in turbulenten Wirbelzeiten meine Hände durch die Tage führen, ich sie alles ergreifen und streicheln lasse und durch stetes Hineinfühlen in ihre Berührungen Kontakt zu mir selbst behalte – so lasse ich nun meine inneren Augen hineinspüren in meine inneren Berührungen, bei jedem Schritt, bei jeder meiner inneren und äußeren Begegnungen.
Meine inneren Augen schauen achtsam, sie werden nicht müde, sie tasten mit feinsten Antennen, im Moment. Sie blicken liebevoll auf alles, was des Wegs kommt.

Und sie sehen allezeit seither:
Es ist hell. Es ist klar. Es ist warm.
Ich erkenne meinen ureigenen, hauchzarten Herzenslebensfaden, der mich mitten hinein führen wird …

Nein, das ist keine Täuschung, keine Illusion.
Ich kann mir vertrauen.
Ja.

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